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 Der Tod (Tod-Reihe)

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maggie
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BeitragThema: Der Tod (Tod-Reihe)   Fr Dez 05, 2008 3:15 am

Der Tod

Es dämmerte und die wenigen Wolken am Himmel hatten sich in ein leichtes Rosa verfärbt.
Auf der breiten Landstraße vor mir befand sich kein einziges Auto, in der Ferne konnte ich bereits das nächste Dorf erkennen.
Aus meinem Autoradio kam ruhige Musik, die mich entspannen ließ. Ich hatte es nicht eilig nach Hause zu kommen.
Ich dachte an den vergangenen Nachmittag und an das, was gesprochen wurde und an das, was unausgesprochen blieb. Ich kannte all die verschwiegenen Worte, ja, ich kannte sie. Sie lagen praktisch auf der Hand, aber niemand hatte den Mut sie laut auszusprechen, stattdessen mussten Blicke und Gesten sprechen. Eine Sprache, die ich sehr gut verstand, wie ich glaubte.
Meine Hände lagen locker auf dem Lenkrad und ich blickte aufmerksam auf die Straße vor mir. Bis ich im Augenwinkel etwas wahrnahm. Vorsichtig warf ich einen schnellen Blick nach rechts. Auf dem großen Feld neben der Straße erblickte ich eine Gestalt, eine Gestalt ohne wirkliche Form und doch konnte ich ein Gesicht erkennen.
Sie rannte im Abstand von etwa zwanzig Metern neben meinem Auto her, ihr Gesicht hatte sie dabei stets mir zugewandt.

„Der Tod…“, wurde mir schlagartig bewusst und mein Herzschlag erhöhte sich rapide.

Automatisch suchte ich die Straße nach möglichen Gefahrenquellen ab, konnte aber keine finden. Dies bedeutete für mich, dass die Gefahrenquelle in mir selbst liegen musste.
Sollte ich mein Tempo erhöhen? Sollte ich es verringern oder sollte ich gar stehen bleiben? Ich wusste mir nicht zu helfen, also fuhr ich mit meinen siebzig Stundenkilometern weiter.
Zögernd wandte ich mich erneut der Gestalt rechts von mir zu. Diese blickte mich immer noch an, pausenlos. Dabei gab es nichts, was sie aufzuhalten schien. Hindernisse wie Zäune, Misthaufen, Erderhebungen oder kleine Heuhaufen übersprang sie mit Leichtigkeit. Und das obwohl sie keine einziges Mal nach vorne blickte, obwohl sie kein einziges der Hindernisse direkt sehen konnte, weil sie die ganze Zeit MICH ansah.
Der Tod, es musste sich zweifellos um den Tod handeln, das sagte mir ein Gefühl tief in meinem Inneren.
Es schien ihm nichts auszumachen, dass er dauerhaft mit einer Schnelligkeit von siebzig Stundenkilometern neben mir her rennen musste. Anscheinend wunderte er sich nicht einmal darüber, dass er fähig war, eine solche Geschwindigkeit überhaupt zu erreichen. Mich wunderte es auch nicht, immerhin war er der Tod. Nicht gebunden an Dinge wie Zeit und Geschwindigkeit. Ein Geschöpf der Ewigkeit, das anderen Lebewesen die Ewigkeit nehmen konnte, wann immer es wollte.
Er grinste und sein Grinsen war unrealistisch breit, fast wie eine Fratze. Angst hatte ich keine vor ihm, denn – so seltsam seine Gestalt auch war – er erschien mir als eines der natürlichsten Dinge, das ich je gesehen hatte.
Wovor ich jedoch große Angst hatte, war, dass mein Leben wohl bald enden würde. Dass ich all die offenen und unerledigten Dinge hinter mir lassen musste. Dass ich all die Menschen, die ich liebte und die mich liebten, zurücklassen musste und dass ich keine Möglichkeit haben würde sie noch ein letztes Mal in meine Arme zu nehmen, um mich zu verabschieden.
Seit fast einer Minute hatte ich mich nicht mehr auf die Straße vor mir konzentriert, seit einer Minute tat ich, was er tat – ich starrte ihn an. Mir wurde unheimlich zumute, als er mir auf einmal zuzwinkerte und ich zuckte erschrocken zusammen, als in der nächsten Sekunde mein Handy klingelte.

„Na toll, jetzt sterbe ich, weil ich beim Autofahren telefoniere, oder was…“, schüttelte ich den Kopf und verdrehte die Augen – nicht, weil es mich nervte, sondern, weil ich meinen Schock überspielen wollte.

Ich griff nach meinem Handy und klappte es auf, um abzuheben. Meine Augen beobachteten jedoch zur Sicherheit wieder die Straße vor mir. Ein Auto näherte sich mir inzwischen.
Eine Freundin hatte mich angerufen und wollte wissen, wo ich steckte und was ich gerade machte.

„Ich sitze im Auto und spiele Fangen mit dem Tod…“, sagte ich und wunderte mich über meine kühle und unbeeindruckte Aussage.

Meine Freundin, fasste dies als Scherz auf und fragte: „Und? Wer fängt wen?“

Ich konnte das Schmunzeln auf ihren Lippen in ihren Worten mitschwingen hören. Ich konnte sie förmlich vor mir sehen.

„So wie’s aussieht hat er mich gleich.“, antwortete ich und warf einen Blick nach rechts – nur für den Bruchteil einer Sekunde.

Was ich in dieser kurzen Zeit erspäht hatte, ließ mich jedoch so sehr erschrecken, dass mir das Handy aus der Hand fiel, zusammenklappte und irgendwo unter dem Beifahrersitz verschwand.
Ich wagte einen weiteren Blick, dieses Mal einen längeren.
Der Tod hatte sich meinem Auto bis auf wenige Meter genähert und er schaute mich immer noch mit seinen leeren Augen an.
Die Scheinwerfer des Autos, das mir entgegenkam, blendeten mich, weshalb ich mich wieder der Straße vor mir zuwandte. Und dann geschah alles furchtbar schnell.
In dem Moment, als das Auto im Begriff war an mir vorbeizufahren, krachte es. Ich wusste nicht, was krachte und wo genau es krachte. Aber es war so laut, dass ich – nicht an die möglichen Konsequenzen denkend – meine Hände vom Lenkrad nahm und mir stattdessen damit die Ohren zuhielt. Bevor ich dies tat hatte ich jedoch reflexartig schon angefangen zu bremsen. Wie verrückt hatte ich auf das Bremspedal eingestampft, sodass ich in den Gurt vorgeworfen wurde, der seiner Funktion treu blieb und mich auffing. Auch das ABS-System hielt, was es versprach und löste die komplette Blockierung der Reifen. Ich spürte das dadurch entstehende Schlagen des Bremspedals gegen meine Fußsohle. Dies war der Moment, in dem es mir zum ersten Mal möglich wurde, einen kurzen Schrei des Schreckens auszustoßen.
Als das Auto schließlich zum Stehen kann, nahm ich die Hände von meinen Ohren. Es herrschte fast völlige Stille, ich hörte nur die Musik, die noch immer aus meinem Autoradio kam.
Meine linke Gesichtshälfte schmerzte und als meine Finger vorsichtig darüber strichen, spürten sie spitze Splitter, die in meiner Haut steckten.
Ich öffnete meine Augen, die ich seit dem Krach instinktiv geschlossen hatte, wieder und blickte prüfend an mir hinunter und versuchte mich zu bewegen, was zu meiner Überraschung gut klappte. Meine Hände zitterten, ich befand mich in einem Schockzustand.
Ich sah Rauch und ich roch Rauch, er drang durch die zersplitterten Autofenster ein und erschwerte mir das Atmen.
Langsam lösten die Finger meiner rechten Hand den Gurt und betätigten den Hebel, der mich meinen Sitz so weit es ging zurückschieben ließ.
Vorsichtig versuchte ich die Fahrertüre zu öffnen, doch sie klemmte. Ich konnte auch sehen, dass sie leicht nach innen gedrückt war.
Also hievte ich mich hinüber auf den Beifahrersitz, wo ich erstmals sitzen bleiben musste, weil ich einen stechenden Schmerz im linken Rippenbogen spürte.
Als ich so dasaß und mir die schmerzende Stelle hielt, blickte ich aus der Windschutzscheibe, die – vor allem auf der Fahrerseite – viele Risse und Einbuchtungen aufwies.
Ein Schatten bewegte sich dort vor mir auf der Straße und ich erkannte die Gestalt von vorhin wieder. Der Tod.
Er blickte mich im Vorbeigehen an und im Gegenteil zu vorhin erschien er mir nun als majestätisch und schön.
Ich kniff die Augen zusammen, um ihn zwischen all dem Rauch besser fokussieren zu können. Er schüttelte langsam, aber erhaben sein Haupt und für einen kurzen Moment konnte ich ihn – in meinem Kopf – flüstern hören.

„Nicht deine Ewigkeit ist es, die hier und jetzt ihr Ende findet. Deine Zeit ist noch nicht gekommen.“

Dann verlor ich ihn aus den Augen und machte mich nach einigen Momenten des Innehaltens daran die Beifahrertüre zu öffnen und mich aus dem Auto zu schleppen.
Ich hinkte einige Meter in das Feld neben der Straße hinein und ließ mich dort nieder. Es war inzwischen dunkel geworden und die Lichter der verunglückten Autos leuchteten gespenstisch in die Nacht hinaus.
Aus der Richtung des Dorfes strömten Menschen herbei, doch ich schenkte ihnen keine Aufmerksamkeit.
Ich schloss die Augen und spürte, wie warme Tränen sich ihre Wege über mein Gesicht bahnten. Mein Schock ließ nach und allmählich kamen die Schmerzen der Verletzungen, die ich vom Unfall davon getragen hatte – körperliche wie auch seelische.
Ich atmete tief durch, den stechenden Schmerz in meiner Brust ignorierend, und legte meinen Kopf in den Nacken. Ich öffnete meine Augen und blickte in den sternenklaren Nachthimmel über mir: meine Zeit war noch nicht gekommen…

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Erklärung zu dem Unfall, weil sich jetzt vielleicht einige fragen, ob die Person nun "hauptsächlich" in den Unfall verwickelt war oder nur "nebensächlich":
Die Ich-Person fährt auf einer Landstraße, auf der lt. österreichischem Gesetz 100km/h erlaubt wären - die Person fährt aber nur 70km/h, weil sie's nicht eilig hat.
Wichtig ist die Tatsache, dass sie nie davon redet, dass sie in den Rückspiegel oder einen der Seitenspiegel blickt.
Ebenso wichtig ist, dass sie gegen Mitte/Ende der Geschichte von einem Auto berichtet, das ihr entgegen kommt. Gerade, als das Auto an ihr vorüberfährt, kracht es.
Der Grund dafür ist logisch und einfach. Ein Auto, welches HINTER dem Auto der Person war (welches sie aber nicht gesehen hat, da sie nie in einer der Spiegel geblickt hat), hat es eilig und überholt die Person. Und zwar genau in dem Moment, als das andere Auto, das ihr entgegenkommt, an ihr vorbeifährt.
Durch den Crash der beiden fremden Autos wird auch das Auto der Person beschädigt, was erklärt, warum die Fenster kaputt sind und die Beifahrertüre eingedrückt ist (wie der Rest der linken Autoseite, was die Person aber nicht berichtet, weil sie es nicht gesehen hat).
Uff...äh...war das verständlich?

********

Diese Geschichte hat einen recht interessanten Ursprung, wie ich finde.
Ich fuhr mit dem Auto auf einer Landstraße entlang. Es herrschten dieselben Bedingungen wie in der Geschichte: beinahe wolkenfreier Himmel, Dämmerung (fast dunkel), rechts ein riesengroßes Feld, keine Autos außer meinem auf der Straße (auch nicht hinter mir...und das weiß ich, weil ich im Gegensatz zur Person in der Geschichte häufig in den Rückspiegel und die Seitenspiegel schaue ^^);
Jedenfalls gab's dann eine Spiegelung in der Scheibe der Beifahrertür. Ich sah sie nur aus dem Augenwinkel und es sah so aus, als würde in einiger Entfernung ein Schatten neben meinem Auto herlaufen. Das war natürlich nicht so...dessen hab ich mich mit einem schnellen Blick versichert. Es war nur eine Spiegelung von irgendwelchen Bäumen, die sich links von der Landstraße befanden.
Tja...daher kommt jedenfalls die Grundidee dieser Geschichte. ^^


Zuletzt von maggie am Sa Jun 13, 2009 10:39 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Kemijoki
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BeitragThema: Re: Der Tod (Tod-Reihe)   Sa Dez 06, 2008 8:39 pm

Daumen Hoch Ich finde deine Geschichte wirklich toll! Super geschrieben, tolle Storyline, alles drum und dran gefällt mir sehr sehr gut!
Ich mag es, wenn jemand mit allegorischen Figuren hantiert Wink Finde ich super! Hat mich im ersten Moment an den Film Rendezvous mit Joe Black erinnert, wo der alte Herr immer eine Stimme hört, die mit ihm redet, Joe Black (die Stimme) ihn dann aber auch aufsucht und er erst später draufkommt, dass er es hier mit dem Tod persönlich zu tun hat! Hat mich sofort an den Film erinnert Wink Und ich mag den Film *kicher*
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BeitragThema: Re: Der Tod (Tod-Reihe)   Sa Dez 06, 2008 8:40 pm

Danke schön! ^^
Den Film kenn ich gar nicht. Also, ich hab schon oft von ihm gehört und auch in der Fernsehzeitung gelesen, aber gesehen hab ich ihn noch nie. ^^
Muss ich wohl mal nachholen. Very Happy
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BeitragThema: Re: Der Tod (Tod-Reihe)   Do März 12, 2009 3:17 pm

He maggie,

Ich hab mir jetzt auch die Geschichte von dir vorgeknöpft.
Also erst mal die Kleinigkeiten die ich gefunden habe:

Zitat :
Hindernisse wie Zäune, Misthäufen, Erderhebungen oder kleine Heuhaufen

Du meinst sicher Misthaufen...^^

Zitat :
Es schien ihm nichts auszumachen, dass er dauerhaft mit einer Schnelligkeit von siebzig Stundenkilometern neben mir her rennen musste.
Hier musste ich mich einfach weglachen. Ja mein schwarzer Humor. Aber das war einfach zu lustig. Armer Tod^^, muss sich so abmühen.

Zitat :
Es schien ihn noch nicht einmal zu wundern, dass er fähig war, eine solche Geschwindigkeit überhaupt zu erreichen.
Muss der Satz eigentlich genau so beginnen, wie der vorherige? Davon mal abgesehen, finde ich ihn überflüssig. Das was du ausdrücken wolltest, dass er eben so schnell läuft und dass das seltsam ist, steht schon im vorherigen Satz.

So mehr ist mir nicht aufgefallen. Ein Glück, so konnte ich mich super auf die Geschichte selbst konzentrieren. Seit langem mal wieder etwas wirklich gut geschriebenes. Ich finde es klasse wie du alles so genau beschreibst. Den Tod, der neben ihr her läuft. Den Unfall selbst, wie es Kracht und alle Abläufe, wie das Bremsen und das Auslösen des ABS. Beinah so, als wenn dir selbst schon mal ein ähnlicher Unfall passiert wäre. Einfach super geschrieben. Auch wenn ich das Glück hatte, bisher von so etwas verschont worden zu sein, konnte ich richtig mit ihr mitfühlen. Ich finds auch echt klasse, wie du durch den Tod, der da so rumspaziert, Spannung aufbaust, in dem man sich die ganze Zeit fragt, wie wird sie denn nun umkommen? Wo ist die Gefahr? Oder überlebt sie vielleicht doch.
Großes Kompliment für diese Geschichte. Bin wirklich beeindruckt und das kommt nicht all zu oft vor^^.

mfg. Enrico
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BeitragThema: Re: Der Tod (Tod-Reihe)   Do März 12, 2009 7:47 pm

Danke für dein ausführliches Feedback, Enrico!
Oh und ich bin wirklich froh, dass dir diese Geschichte so gut gefallen hat! cheers

Die Fehler werd ich gleich ausbessern und du hast Recht, der eine Satz ist wirklich überflüssig. Aber wenn ich ihn weglasse, dann muss ich auch den nächsten Satz weglassen oder ändern. Und das will ich eigentlich nicht. Aber ich werde den Satzanfang ändern. ^^

Übrigens: Falls es jemanden interessiert. Ich habe diese Geschichte mit Musik geschrieben. Das Lied, das ich dazu hörte (in Dauerschleife XD) war "Them" von The Cranberries. Es ist ein sehr ruhiges Lied, vielleicht mag's ja jemand von euch anhören. ^^
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