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 (Un)sterblich

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Zeitengeist

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Weiblich
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BeitragThema: (Un)sterblich   Do Dez 04, 2008 10:07 pm

Das Unwetter zieht seinen Lauf, die Glocken schlagen zur Morgenandacht so laut als wollten sie das Gewitter übertönen. Die Menschen vom Regen geplagt, drängen sich langsam ihn die Kirche. Die Glocken hören auf zu schlagen und voller Würde betritt der Priester die Kirche, seine Schritte hallen auf dem kalten Marmorplatten wieder, alt war der Priester, aber gewiss nicht zu alt um seinen geliebten Gottesdienst abzuhalten. Ohne inne zu halten schreitet er zum Altar und kniet schwerfällig nieder. Noch halb kniend fordert er die Menge auf ihm nach zu sprechen:

Ave María, gratia plena,
Dominus tecum.
Benedícta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.
Sancta María, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus, nunc et in hora mortis nostrae.

Amen.

Viele Stimmen erklingen und stimmen in das Gebet ein, nur eine Gestalt die in der Ecke bei der Marienstatur steht bleibt stumm. Stumm und in Gedanken versunken betet die Gestalt den Rosenkranz immer wieder. Keiner nimmt sie wahr, ist es doch schon alltäglich für die anderen Menschen das bei jeder Andacht diese Gestalt bei der Marienstatur steht und betet.
Der Priester beendet seinen Gottesdienst und verlässt als erster die Pforten der Kirche gefolgt von einer Menschenschar.
Nur die Gestalt an der Statur, sie bettet immer noch, steht da als einsamer Wächter so mag man meinen.

"Ich sollte jetzt gehen, die Anderen erwarten mich sicherlich schon.." Prane steckt ihren Rosenkranz in ihren Beutel und verbeugt sich noch mal vor der Marienstatur. Hastig machte sie sich auf den Weg aus der Kirche, Richtung dem großen Wald der am Stadtrand lag. Ihr Kleid bauschte sich im Wind auf, auch wen es vom Regen durchnässt war. Am Waldrand angekommen bannte sie sich einen Weg durch den Wald bis sie ein herrschaftliches Haus sehen konnte. Knarrend öffnete sich das Haupttor und Jack, der alte Hausdiener, begrüßte Prane mit einer Verbeugung. "Meine gnädige Dame, seid willkommen." Prane hasste diese Höflichkeiten und ging einfach ins Haus ohne ein Wort. "Prane, du sollst dich doch nicht in der Stadt ohne Geleit herumtreiben." Ihr Vater schaute sie wütend an. "Ich war bei der Messe und sonst nichts." Ihr Vater zeigte auf den Westflügel. "Wir haben eine Hauskapelle, du brauchst das Haus nicht verlassen! Und nun geh auf dein Zimmer."
"Ja Vater."

Prane schlenderte die lange Treppe hinauf und bog dann rechts ab. Am Zimmer angekommen öffnete sie die Tür und betrat die nur zu gut bekannten Zimmer, die ihr gehörten. Der Kamin war schon für sie angezündet worden und auch neue Kleider lagen bereit. Erst jetzt merkte sie, dass sie am ganzen Körper friert, ihre Kleidung ist völlig durchnässt. "Hmm, ein schön heißes Bad wäre jetzt nicht falsch.." Prane ruft eine Dienerin zu sich, sie solle doch ein Bad für sie herrichten. Die Dienerin fühlt die bronzene Badewanne Eimer um Eimer mit warmen Wasser, schweißgebadet und erfreut über ihr vollbrachtes Werk streut sie noch frische Rosenblüten in das dampfende Wasser. "Meine Dame, das Bad ist fertig. Soll ich eure nassen Kleider in die Wäscherei bringen?" Prane machte eine leichte Handbewegung. "Mach was du für richtig empfindest!" Die Dienerin verabschiedete sich mit einer Verbeugung und Prane machte sich auf den Weg ins Bad.
Prane zog sich die nassen Kleider vom Leib und ließ sie wie Lumpen in die Ecke fallen. Als das warme Wasser ihre Brüste umspielt kann sie sich endlich entspannen und ihr Gedanken schweifen lassen. "Warum behandeln sie mich wie ein Vögelchen im goldenen Käfig?" Prane schlägt wütend auf das Wasser, doch was sie nicht wissen konnte, dass sie der wertvollste Schatz der Familie war. Wenn sie ihr erstes Kind gebären wird, wird sie den einen Kuss erhalten von ihrer Mutter, den Kuss der Nacht, das Geschenk der Unsterblichkeit....

Rave war der erste Vampir des Clans. Gebrochen wurde sein unsterbliches Herz als er sich damals in Prane verliebte, eine sterbliche Frau von wunderschöner Gestalt. Doch nur eins konnte er ihr nicht schenken: ein Kind. so wartete er bis Prane einen anderen Mann gefunden hatte und ihr erstes Kind gebar. Nachts, heimlich wie ein Dieb, stahl sich Rave in die Gemächer von Prane und machte sie zu einer der Unsterblichen und so wird die Gabe der Unsterblichkeit seit Jahrhunderten in der Familie von Mutter zu Tochter weiter gegeben.... und weil Prane ihrer Vorfahrin von vor Jahrhunderten aufs Haar genau glich, wurde ihr dieser Name vermacht.

Prane zuckte aus ihren Gedanken auf als sie einen Stimme hörte: "Willst du wissen, wie sich Lust anfühlt? Ich kann es dir zeigen.." Prane schaute sich verwundert um aber niemand war im Raum. Plötzlich fühlte Prane eine Berührung an ihrem rechten Schenkel, die unsichtbare Hand streichelte vorsichtig ihre nasse Haut. Die Hand glitt immer höher und Prane wurde rot, diese Gefühle die sie spürte waren ihr nicht vertraut, doch trotzdem waren sie angenehm, das Gefühl breitete sich in ihrem ganzen Körper aus, bis sie schließlich laut aufstöhnte vor Freude.
Die Berührungen waren weg und zurück blieb eine Prane, die vor Scham im Boden versinken möchte. Es klopfte an der Tür, es war die Dienerin. "Meine Dame, der Lehrer für die Fechtstunde ist gerade angekommen!" Pranes Augen leuchteten auf vor Freude. Fechten war das Einzige neben der Messe, was ihr wirklich Freunde bereitete. "Richte dem Lehrer aus, dass ich gleich bei ihm sein werde!"

Prane steigt hektisch aus der Wanne und trocknete sich ab, die Dienerin hilft ihr beim ankleiden. Schnell lief Prane den Gang entlang und die Treppe runter zum Nordflügel, wo sich die Fechthalle befand. Der Fechtmeister war noch jung, etwa in Pranes Alter und hübsch noch dazu. "Seid gegrüßt Prane." Lennon verbeugte sich vor Prane. "Einen schönen Tag wünsche ich euch Lennon!" erwiderte Prane mit einen Lächeln auf den Lippen. Die beiden nahmen Aufstellung und fingen an zu fechten. Es sah aus wie ein Tanz, die Klingen kreuzten sich, nur um sich darauf wieder zu trennen. Lennon drängte sie Angriff um Angriff an die Wand, so dass er dann selbst durch einen ungeschickten schritt stolperte und genau auf Prane fiel.
Nun lagen sie da am Boden, Körper auf Körper, es herrschte Stille, nur ihr beider Herzschlag war zu hören. Lennon beugte sich ganz vorsichtig zur Prane runter und küsste sie.
Pranes Vater und Rave betreten den Zuschauerbalkon und als sie sehen was sich in der Halle abspielt, macht sich ein befriedigendes Lächeln in Raves Gesicht breit.
"Du hast gut gewählt Thron. Jetzt muss nur noch die Zeit für uns arbeiten!"
Wie ein kleiner Junge lehnte Rave an dem Holzbalken des Balkons und verfolgte das Geschehnis unter ihm. "Du könntest recht haben, dies könnte der richtige Gemahl für Prane sein!"
In Lennons Gesicht landete eine Backpfeife die sich gewaschen hatte. "wie kannst du es wagen, mich zu küssen? Hat dir deine Mutter keinen Anstand gelehrt?"
"Aber du bist so schön... Ich konnte nicht anders.."
Prane richtete sich wieder auf nur um sogleich den Raum zu verlassen.

Langsam aber sicher kündigte sich der Herbst an und die Bäume legten ihr schönstes Herbstkleid an. Die Bediensteten waren damit beschäftigt Laub zu fegen und die unzähligen Wasserspeier am Haus wieder in voller Pracht erstrahlen zu lassen. Nur der Familienfriedhof lag still da, es wurde den Angestellten verboten, diesen auch nur zu betreten. So bedeckten die Blätter die Gräber und der Nebel hüllte alles in ein schummriges Licht. Nur hier und da schauten noch einzelne vertrocknete Blumen hervor, die Jemand auf die Gräber gelegt hatte.
Prane schaute aus dem Fenster und träumte vor sich hin bis ihr Blick auf den Friedhof viel und sie sich an den Tag erinnerte, als ihr gesagt wurde, dass ihre Mutter hier begraben liegt. Traurig wandte sie sich vom Fenster ab, nahm ihren Umhang und machte sich auf den Weg zur Hauptpforte. Draußen schlenderte sie gemütlich ums Haus herum, bis sie zu einem großen Anbau kam, wo stets ein Fenster offen war. Gurend wurde sie von Orw begrüßt, einer schwarzen Eule, mit der sie sich vor Jahren angefreundet hatte. Prane streckte ihren Arm aus damit Orw darauf landen konnte und die beiden verschwanden im Wald.
Die gleichen Bäume und Sträucher sollten den Weg säumen,nur die Blätter tanzen mit dem Wind. Zeit verloren lag der Wald still in der Dämmerung,nur hier und da hörte man ein Tier durchs Geäst huschen. Pranes Herzschlag halte in ihren Ohren wieder. In Gedanken versunken wanderte sie durch den Wald,bis auf einmal die Luft anfing zu gefrieren. Orw flatterte aufgeregt mit den Flügeln nur um sich so gleich in die Lüfte zu erheben. Verschwommene Gestalten wurden sichtbar und bewegten sich auf Prane zu. Die Zeit hatte ihre Zeiger angehalten,sie hielt alles in einen eisigen Griff fest. Eine der Gestalten kam näher und zeigte auf Prane. Ihr Herz blieb stehen,Prane erkannte ihre Mutter. Boden langes rotes Haar und Haut wie weißes Porzellan, so saß sie dar auf dem Stein. Das einzige was das Bild trübte waren die Blätter die sich in den Haaren verfangen hatten.
Die Gestalt vor Prane packte sie an der Kehle.“Es ist noch zu früh!“ flüsterte die Gestalt. Pranes Mutter streckte ihre Hände aus doch vergeblich, Prane lag bewusstlos am Boden. Die Zeit erwachte wieder und die Blätter tanzten weiter wie bis her. Nur Prane lag verloren auf den mit Blättern bedeckten Boden. Schritte erklangen und kamen immer näher. Eine Gestalt tauchte hinter den Bäumen auf und blieb vor Prane stehen. Ganz sacht beugte er sich runter zu ihr und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht,danach hob er Prane auf. Orw hüpfte aufgeregt auf einen Ast hin und her und beobachtete das Geschehen, der Mann blickte zu Orw hinauf und nickte ihm zu. Orw machte laut krächzend einen Satz und landete auf seiner Schulter.


leider ist die Geschichte noch nicht ganz fertig hoffe sie gefählt euch trotzdem
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...TinkerBellx3
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Weiblich
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   Mi Dez 10, 2008 10:21 pm

Hey, das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der Einstieg ist die sehr gut gelungen!

Zitat :
Die Menschen vom Regen geplagt, drängen sich langsam ihn die Kirche. Die Glocken hören auf zu schlagen und voller Würde betritt der Priester die Kirche, seine Schritte hallen auf dem kalten Marmorplatten wieder

Das ist gut geschrieben. Deine Wortwahl und die Satztstellung hat etwas von Würde und Altertum. Schätzungsweise passt es gut in die Zeit, in der deine Geschichte spielt!

Mach weiter so. Würd mich freuen mehr zulesen!
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   Do Dez 11, 2008 11:31 pm

Mir ist aufgefallen, dass du sehr häufig zwischen Präteritum und Präsens wechselst. Ist das beabsichtigt? Es ist etwas verwirrend.
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Zeitengeist

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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   Sa Dez 13, 2008 10:18 pm

@...TinkerBellx3
schön das es dir gefählt, ja die Geschichte spielt in einer lengst vergangenen Zeit Very Happy

@writer
ja kann sein weil wenn ich schreibe seh ich die Geschichte schon so vor mir und es gibt viele Zeitsprünge in der Geschichte
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Kemijoki
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   Mi Dez 17, 2008 5:14 pm

Der Anfang ist wirklich ein Wahnsinn! Klingt unglaublich schön, dieser sprachliche Ausdruck ist HAMMER Daumen Hoch Leider verliert er sich im Laufe der Geschichte, was ich schade finde.
Abgesehen davon sind mir die Zeitsprünge auch aufgefallen, die an manchen Stellen für Verwirrung sorgen.

Und was mir noch aufgefallen ist, wer keine Ahnung von Vampiren hat, der wird sich mit deiner Geschichte etwas schwer tun. Überhaupt scheinst du sehr sehr vieles in eine Geshichte packen zu wollen, was dazu führt, dass alles nur kurz behandelt werden kann und dann gibt es Sprünge zu einem anderen Tag, einem anderen Schauplatz, etc.
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   Mi Dez 17, 2008 9:47 pm

Ja, ich finde auch, dass der Ausdruck langsam, aber sicher, etwas schlampig wird. Damit will ich nicht sagen, dass er am Schluss schlecht ist, nur, dass er am Anfang besser war.
Wann geht's denn jetzt weiter?
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   Do Dez 18, 2008 1:25 pm

Ich glaube so etwas kann schon mal passieren. Zeitengeist weiß ja was ich selbst von der Geschichte halte....sie ist oder sagen wir mal sie wäre noch ausbaufähig....manchmal schreibt man, und bemerkt erst später, das bestimmte Momente vielleicht einfach zu schnell beschrieben wurden...ich finde, Zeitengeist schreib die Geschichte erst einmal zu Ende...überarbeite sie dann in Ruhe...und ich wette, das dann noch bestimmte Dinge dazukommen werden. Manchmal braucht man auch erst etwas Abstand um es weiter zu perfektionieren.
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   Do Dez 18, 2008 7:07 pm

Verzaubert von den Worten deiner Geschichte schwebe ich immer noch in der Welt zwischen Wirklichkeit und Geschichte.
Als ich zu lesen begann, war es mir als trüge man mich fort. Fort vom dem Ort an dem ich gerade saß und mitten in den Ort des Geschehens hinein.
Deine Wortwahl war äußerst klug, nur war der Zeitensprung etwas verwirrend.

Aber sonst bin ich wirklich verzaubert Smile Auch wenn ich zugeben muss, etwas lange gebraucht zu haben bevor ich geschnallt habe dass es sich um Vampire handelt Smile

Ach ja - ich mag den Namen Prane Smile
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   So Dez 21, 2008 5:15 pm

ja, das ist immer mein Problem es explodiert in meinen Kopf vor lauter Ideen die dan aufgeschrieben werden wollen. Der Anfang der Geschichte ist auch schon so weit überarbeitet wie ich ihn mir vorstelle von der Sprache her.
Der Rest sind praktisch nur Gedancken gänge die ich aufgeschrieben habe aber noch kommplett in der Rohfassung sind. Hmm mit den Vampiren, ja eigentlich wollte ich es nur kurz anreizen in der Geschichte weil letztendlich ist nur Pranes Familie unsterblich sie selber nicht.
Ich dancke euch aufjedenfall für die kommis und werde sie berücksichtigen beim überarbeiten der Geschichte.Leider wird es aucherst nach Weinachten weiter gehn weil im moment null Zeit zum schreiben.
Ich wünsche euch allen schon mal Frohe Weinachten santa
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Enrico
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   So März 08, 2009 5:31 pm

He Zeitengeist,

Also erst mal die Kleinigkeiten die mir so aufgefallen sind^^.

Sprachlich ist die Geschichte eigentlich Top, auch wenn ich am Anfang eher das Gefühl hatte, das es in alter Sprache verfasst ist und mich dann die eher umganssprachliche Wörtlicherede gewundert hat. Hat nicht wirklich zusammen gepasst. Aber liegt vielleicht auch daran, das ich Kriche eher mit Geschichten aus dem Mittelalter verbinde, aus welchen Gründen auch immer^^.

Punkt eins der mich gewundert hat, war als der Prister als erstes die Kirche verlassen hat. O.o Tun das Priester? Ich hab die als langsame Gesselen in Erinnerung, die am Altar in langsamen Bewegungen bedächtig ihrem Gottesdienst nachkommen. Auch glaube ich nicht das die als erstes rausstörmen. Was wenn ein Krichgänger noch eine Frage wegen der Andacht hat oder so was. Ich war zwar selber nie bei einem Gottesdienst, aber das erscheint mir irgendwie nicht realistisch.

Punkt zwei. Großes Lob zu dem Latein, auch wenn ich keine Ahnung hab ob es stimmt^^. Kenn nur die erste Zeile.

Punkt drei. Das Gespräch mit dem Vater. Ich meine das Mädchen/Frau ist unerlaubt abwesend ohne Begleitung, was für ein rebbelisches Wesen spricht und als der Vater sagt: "Ab aufs Zimmer!"
Sagt sie:
"Ja!" O.o? lach ^^ passt nicht zusammen.

Zitat :
Erst jetzt merkte sie, dass sie am ganzen Körper friert,
friert ist Gegenwart, du schreibst aber bisher in der Vergangenheit. Also müsste es frohr heißen. Mh hab ich das jetzt richtig geschrieben O.o... Ahhh meine Rechtschreibung^^. Naja du weißt sicher was ich meine.

Zitat :
fühlt die bronzene Badewanne Eimer um Eimer mit warmen Wasser,
So langsam habe ich immer mehr das Gefühl, dass diese Geschichte in einer alten Zeit spielt.^^ Immerhin wird sich heute keiner mehr die Mühe machen das Wasser in Eimern zu holen. Sprich die Wörtliche Rede passt nicht zu der Zeit. Sie würde sicher nicht sagen:
"Hmm, ein schön heißes Bad wäre jetzt nicht falsch.."
Sondern eher was wie:
"Ein Bad wäre angenehm!" Eben so hochtrabend... O.o Aber ist vielleicht Ansischtsache.

Zitat :
"Meine Dame, das Bad ist fertig. Soll ich eure nassen Kleider in die Wäscherei bringen?"
Wäscherei O.o hießen die damals so? Und warum wäscht die Bedienstete die Sachen nicht selbst^^? Ist sie dafür nicht eingestellt?

Zitat :
"Mach was du für richtig empfindest!"
Du, ist eigentlich auch selten als Anrede für Angestellte...

Zitat :
Nachts, heimlich wie ein Dieb, stahl sich Rave in die Gemächer von Prane und machte sie zu einer der Unsterblichen und so wird die Gabe der Unsterblichkeit seit Jahrhunderten in der Familie von Mutter zu Tochter weiter gegeben.... und weil Prane ihrer Vorfahrin von vor Jahrhunderten aufs Haar genau glich, wurde ihr dieser Name vermacht.
Ok, jetzt bin ich total verwirrt. O.o Bitte noch mal...
Warum kann er sie erst zum Vampir machen, wenn sie ein Kind geboren hat. Bekommt sie als Vampir keines mehr, oder wie? Und wie kann das Vampirsein von Mutter zu Tochter gehen, wenn er erst mal nur die Mutter zum Vampir macht. Oder hab ich da irgendwas total durcheinander gehauen. Schwierige Sache viel zu kurz zu kompliziert erklärt...

Das in der Badewanne hatte sie aber schnell wieder vergessen beim Gedanken an das Fechten O.o. Ich glaub ich hätte mir da noch den Kopf zerbrochen was da passiert ist und wer oder was das war.

So nun mal zur ganzen Geschichte. Das alles ist ganz schön wirr und durcheinander. Die seltsame Erklärung mit dem Vampir. Dann ist sie wieder in der Wanne, was alles verständlich bleibt, bis sie dann das Haus verlässt. Ab da im Wald blick ich nicht mehr durch. Warum fällt sie um, woher kommt der Geist ihrer Mutter und was hat das alles für einen Sinn. O.o ich bin total verwirrt. Weiß nicht ob das so beabsichtigt war. Wirklich viel kann ich mir daher nicht aus deiner Geschichte nehmen, ich verstehe sie eben einfach nicht. Mir erscheint sie eher. Wie eine große Geschichte, die noch geordnet werden muss. Wo noch ein wenig die Vergangenheit der einzelnen Charakter ausgearbeitet werden müsste. Wie aus dem Anfang noch eine Kurzgeschichte werden soll, kann ich mir nicht vorstellen. Eher ein Roman...^^ Aber vielleicht überraschst du mich ja noch mit der Vortsetzung und alles klärt sich auf...

mfg. Enrico
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BeitragThema: Re: (Un)sterblich   Di März 10, 2009 12:30 pm

huhu Enrico
erst mal danke für deine Antwort, ja meine Gedanckengänge können ab und zu schon sehr verwirend sein scratch
Zum Priester es war schon absicht das er als erstes geht nur warum wird noch nicht verraten, mann soll schon nachdencken und dan beim lesen den effect haben ..aha mom da stimmt doch was nicht.

Zum Gespräch mit dem Vater,ist es dir nicht in den sinn gekommen das sie Angst vor ihm hatt?? und Prane mag diese geschwollene Sprache überhaubt nicht weswegen sie sich dieser auch nicht oft bedient.

ja das Haus hatt eine eigene wäscherei, quasi haben da die angestellten noch angestellte, der Herr des Hauses mag es woll gerne so haben^^

Prane redet ihre Angestellten immer mit du an, für sie sind sie normale Menschen und keine sklaven.

Ja das mit der ist jetzt Vampir oder nicht Klamotte und Mutter und Tochter is mir danach auch aufgefallen und wird überarbeitet.

Hmmm ja das was im Bad pasiert ist und warum sie das so schnell wieder vergissr is auch so ne Sache.

aber laß dich einfach mal überraschen die überarbeitung is bald fertig^^
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